Was muss ich als Anlagenbetreiber tun?

Als Betreiber einer Verbrennungsanlage, wie beispielsweise eine KWK-Anlage mit MWM Gasmotor, müssen Sie die dauerhafte Einhaltung der Emissionsgrenzwerte für Stickoxide verpflichtend nachweisen. Bei Anlagen mit Oxidationskatalysatoren müssen Sie ebenfalls Nachweise über den kontinuierlichen effektiven Betrieb des Katalysators erbringen. Das ergänzende VDMA Einheitsblatt 6299 schreibt zusätzlich eine Verplombung der Katalysatoren vor.

Ihre Pflichten auf einen Blick:

  • Aufzeichnung und Aufbewahrung: Alle Messdaten, Überwachungsberichte und Nachweise müssen über einen Zeitraum von sechs Jahren aufbewahrt werden.
  • Abgaseinrichtungen: Erbringung des Nachweises über den kontinuierlichen und effektiven Betrieb. Bei Störungen oder Ausfällen muss das BHKW für einen Zeitraum außer Betrieb genommen und die Behörde informiert werden. Emissionsrelevante Wartungsarbeiten müssen dokumentiert werden.
  • Regelmäßige Messungen an Verbrennungsmotoren: Tagesmittelwertberechnungen von NOx-Emissionen müssen erfasst werden.
  • Messverfahren und -einrichtungen: Eine kontinuierliche Überprüfung auf die Funktionsfähigkeit und Kalibrierung sowie die Vorlage des Messberichts bei der Behörde (innerhalb von zwölf Wochen, die erste Messung spätestens vier Monate nach Inbetriebnahme) sind erforderlich.

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KWK-Anlagen

Blockheizkraftwerke und KWK-Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung zur dezentralen, ökonomischen und energieeffizienten Stromerzeugung

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