Pressemitteilung

MWM zur E-world „Smart City & Climate Solutions": mit flexibler und bedarfsorientierter Energieerzeugung Schritt für Schritt in eine nachhaltigere Zukunft

Mannheim, 16.12.2019

Mit einer zunehmenden Urbanisierung rücken nachhaltige Smart-City-Konzepte zum Schutz des Klimas immer stärker in den Fokus der Energiewirtschaft. Innovative Lösungen und nachhaltige Zukunftskonzepte für eine umweltfreundliche und effiziente Energieversorgung von Städten werden von internationalen Ausstellern auf Europas größter Energiefachmesse E-world energy & water 2020 vorgestellt.

Eine der größten Herausforderungen, die mit der Transformation von Städten einhergeht, ist die Sicherung einer stabilen und kontinuierlichen Energieversorgung. Mit der Wandlung des Energiemarktes in Deutschland gewinnen Smart-City-Konzepte und die Nutzung erneuerbarer Energien für die Realisierung von intelligenten elektrischen Transportsystemen immer mehr an Bedeutung.

Kongress auf der E-world 2019

Kongress auf der E-world 2019 (Fotograf: Udo Geisler)

Umstellung von Grundlast in den Flexbetrieb für höhere Ertragspotenziale und Energiesicherheit

Eine bedarfsorientierte Stromerzeugung aus regelbaren Anlagen mit flexibler Fahrweise ist der Schlüssel für eine intelligente Energieversorgung und ein zentraler Baustein für das Stromsystem der Zukunft. Damit die Energieproduktion im Flex-Betrieb ihre Möglichkeiten zum Ausgleich der schwankenden Produktion aus Wind- und Solarenergie künftig verstärkt ausschöpft und damit zum Update der Energieversorgung beiträgt, benötigen die Anlagenbetreiber Planungssicherheit und ausreichende Erlöse am Strommarkt. Dies machen auch aktuelle Ergebnisse der Kohlekommission deutlich. Mit dem KWK-Gesetz aus dem Jahr 2017 zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung sind erdgasbetriebene, dezentrale Blockheizkraftwerke (BHKW) zur Direktvermarktung und damit zu einer bedarfsorientierten, regelbaren Betriebsweise verpflichtet. Mit der verbesserten Förderung und flexibleren Auslegung von Blockheizkraftwerken durch das KWK-Gesetz wird ein Erdgas-BHKW mit Stromeinspeisung wirtschaftlich deutlich attraktiver für den Betreiber. 

Aber auch für Betreiber von Biogas- und Biomethananlagen lohnt sich die Investition in ein BHKW. Seit der Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) im Jahr 2012 erhalten Betreiber von Biogasanlagen die Flexibilitätsprämie als finanzielle Unterstützung. Durch die Novellierung des EEGs kann auch der Strom von Biogas-BHKWs direkt vermarktet werden. Mit der Flexibilisierung der Anlagen wird es möglich, Biogas im Gasspeicher zwischenzuspeichern. So muss das Gas nicht 24 Stunden am Tag verstromt werden, sondern geht bei Bedarf vom Speicher direkt zu den Gasmotoren. Mit der Flexibilisierung von Anlagen können ausgefallene Produktionsstunden ohne zusätzlichen Aufwand aufgeholt werden und die jährliche Vollauslastung durchgehend erreicht und gesichert werden.

Mit MWM flexible Stromerzeugung möglich machen

Die MWM Gasmotoren werden an die individuellen Herausforderungen der Energiekonzepte der Kunden angepasst und sind mit vielen verschiedenen Gastypen und -qualitäten wie beispielsweise Erdgas, Schiefergas, Grubengas, Biogas, Deponiegas, Klärgas und Synthesegas nutzbar. Sie sind auf höchste elektrische und thermische Effizienz, niedrige Betriebs- und Servicekosten sowie hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ausgelegt. Dadurch erreichen sie – je nach Anwendungsfall – Wirkungsgrade von über 90 Prozent.

Ein praktisches Beispiel: Was eine Stunde TCG 3016 möglich macht

Ein praktisches Beispiel: Was eine Stunde TCG 3016 möglich macht

Die MWM Gasmotoren der Baureihe TCG 3016 sind perfekt auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 sowie auf die geänderten Rahmenbedingungen eines dynamischen Marktumfelds im Zeitalter globaler Wertschöpfungsketten zugeschnitten und damit vollständig neu entwickelt worden. Herausragende Effizienz, Zuverlässigkeit, Flexibilität sowie ihre Umweltverträglichkeit stellen die Grundpfeiler der Gasmotoren im Leistungsbereich von 400 kWel bis 1.000 kWel dar, während die wahre Innovationskraft in den stark reduzierten Brennstoffkosten und einem sehr geringem Schmierölverbrauch sowie in der digitalisierten Kraftwerkssteuerung TPEM liegen.

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