Pressemitteilung

MWM zum Thema „Energiewandel in Deutschland“: Energiekosten mit KWK senken und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens steigern

Mannheim, 17.04.2019

Die Energiepreise sind für die Industrie ein wichtiger Kostenfaktor und haben einen bedeutenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere energieintensiver Betriebe. Mit einem erwirtschafteten Umsatz von rund 330 Milliarden Euro (18 Prozent des Umsatzes des gesamten Verarbeitenden Gewerbes) nehmen die energieintensiven Industrien eine Schlüsselposition für die Volkswirtschaft ein, da sie unverzichtbare Grund- und Werkstoffe beispielsweise für die Automobil-, Elektro- und Verpackungsindustrie, die Bauwirtschaft und den Maschinenbau liefern.

Hocheffiziente KWK-Anlage mit neun MWM Gasmotoren TCG 3032 V16 im Werk von GLOBALFOUNDRIES Inc., Dresden

Jährlich geben energieintensive Industriebetriebe über 17 Milliarden Euro für Energie aus. Damit sich energieintensive Produktionen in Deutschland weiterhin lohnen und deren internationale Wettbewerbsfähigkeit bewahrt wird, müssen die Energiepreise als entscheidender Standortfaktor betrachtet werden.

Durch Entgelte, Abgaben und Umlagen zählt der Strompreis für nicht entlastete Industrieunternehmen in Deutschland zu den höchsten in Europa. Dem Bericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" zufolge sind die Gesamtausgaben der deutschen Industrie für Strom zwischen den Jahren 2010 und 2014 von rund 22 Milliarden Euro auf rund 27 Milliarden Euro angestiegen. Der durchschnittliche Strompreis für energieintensive Betriebe, die ihren Strombedarf nicht über Eigenerzeugungsanlagen decken, ist 2018 gegenüber dem Jahr 1998 um rund 84 Prozent und gegenüber dem Jahr 2000 um 184 Prozent gestiegen. Insbesondere für mittelständische energieintensive Industriebetriebe, beispielsweise der Branchen Baustoffe, Chemie, Glas, Nichteisen-Metalle, Papier und Stahl ergeben sich dadurch deutlich höhere finanzielle Belastungen.

Um die Strompreise für energieintensive Industrien langfristig zu senken, empfiehlt die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" im Zuge der Energiewende einen Umstieg auf flexibel betriebene KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen) für eine dezentrale Energieerzeugung. MWM bietet mit hocheffizienten gasbetriebenen KWK-Anlagen moderne, maßgeschneiderte Kraftwerkslösungen für die sichere, saubere und bezahlbare dezentrale Energieversorgung an, die sich besonders für die Anforderungen energieintensiver Betriebe eignen.

MWM als Partner für zukunftsfähige Energiekonzepte

Langfristige Planungssicherheit ist für Unternehmen von großer Bedeutung, um die Amortisation von Investitionen zu garantieren. Gemeinsam mit MWM als Partner können bestmögliche und individuelle Energiekonzepte erarbeitet und umgesetzt werden, um den Struktur- und Energiewandel in Deutschland sicher und effizient zu bewältigen.

Nicht nur für energieintensive Industriebetriebe lohnt sich ein Umstieg auf gasbetriebene KWK-Anlagen zur dezentralen Energieerzeugung. Auch energieproduzierende Unternehmen wie Stadtwerke profitieren von den ökonomischen Vorteilen der Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. So sind beispielsweise die Stadtwerke Würzburg mit der Installation zweier MWM-Gasmotoren des Typs TCG 2020 V12 in einer KWK-Anlage im Regelenergiemarkt aktiv.

Der Austausch der erdgasbetriebenen Motoren durch die neuen Gasmotoren führt neben einer erheblichen Ressourceneinsparung zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit des Standortes.
Durch die flexible Fahrweise der KWK-Anlage können die Stadtwerke Würzburg mit dem Standort in den Regelenergiemarkt einsteigen. Betreiber, die auf Flexbetrieb umstellen, haben nicht nur die Chance höhere Ertragspotenziale zu realisieren, sondern stellen sich damit zusätzlich auf einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage nach Ablauf der EEG-Förderung ein.

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